Betreibermodelle

  • Lackieranlagen
  • Betriebsrestaurant
  • Verlängerte Werkbank

Ihren Ursprung haben Betreibermodelle in der Infrastrukturpolitik. Betreibermodelle kennzeichnen eine Geschäftsbeziehung zwischen Betreiber und Kunde, bei dem der Betreiber die Infrastruktur bereitstellt, der Kunde diese zur Produktion von Gütern nutzt und den Betreiber dafür entlohnt.

Hierbei werden das Projektmanagement, die Planung, der Bau, die Finanzierung und insbesondere der Betrieb von einem Konzessionsnehmer übernommen, dadurch dass er als Betreiber in Erscheinung tritt, steht er direkt oder indirekt dem Nutzer gegenüber.

Auf der einen Seite stehen finanzielle Aspekte, auf der anderen Seite das Einbeziehen des Wissens eines Spezialisten, also eine Form des Outsourcings, und damit verbunden auch eine Verlagerung des unternehmerischen Risikos vom Kunden auf den Lieferanten, insbesondere bei einer stückbezogenen Bezahlung ohne garantierte Jahresstückzahl.

Durch den Einsatz von Betreibermodellen kann ein Unternehmen seine Konzentration auf seine Kernkompetenzen fokussieren.

Der Sachverhalt Kernkompetenzen ist für Unternehmen von sehr wichtiger Bedeutung, da dadurch Kundenvorteile geschaffen werden können. Diese Kundenvorteile kann man anschließend in Form von Produkten, Dienstleistungen oder Industriegütern gewinnbringend vermarkten.